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Santiano Autogrammstunden

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Santiano hat ein Hörspiel für Kinder herausgebracht :

http://www.koenigderpiraten.de/

Dazu gab es zwei Autogrammstunden im Januar 2017, einmal in Berlin und einmal in Hamburg. So hatte ich die Chance ein Poster mir unterschreiben zu lassen, das ist ja bei Konzerten etwas schwieriger 😉 In Hamburg war es auch ein kleines FC Treffen, somit ein Wiedersehen mit lieben Freunden und Bekannten.

Fotos :

https://photos.google.com/album/AF1QipPEAh73Gsj6MUo6lNG1ZpHP5-d0PF2YbHPforV3

https://photos.google.com/share/AF1QipMft9Wvrum1Dbnlik0DlmxAqWIqB_dlSXWkztYNnthuWdH0cDPRP-idqdC12Uklmg?key=YWdyQkFmZTVGTTZDMVU0eUtGMlV5dU01dDlfVndR

 

 

9.9. und 10.9.2016 Santiano in Ralswiek

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Im September heißt es immer – auf nach Rügen 😉

Geplant war eigentlich nur das Samstagskonzert und am Freitag wollten wir uns gemütlich zusammen setzen. Dann aber setzten Santiano noch ein Zusatzkonzert am Freitag an 😉

Freitagfrüh ging es los, diesmal mit Auto, mal ganz ungewohnt, grins. Aber mit Auto bin ich diesmal wirklich schneller als mit der Bahn. Es lief auch alles gut, sodaß ich bereits um 11 Uhr an meiner Ferienwohnung war, die ich inzwischen nun seit 2014 immer wieder buche 😉  Ein bißchen Ruhe und dann hieß es schon, ab zum Eingang anstellen. Denn für beide Konzerte hatte ich „Front of Stage“ Karten, also rechtzeitiges Anstellen, schnell rennen und mit Glück steht man in der ersten Reihe 🙂 Um es vorweg zu nehmen, es klappte an beiden Tagen – hinzu direkt vor Björn stehend 🙂 Wie schön 🙂

Am Freitag war es fast wie eine Probe für Samstag :  die Hälfte der Zuschauer, die Hälfte der Bühnenbeleuchtung, vom Fanclub waren auch nur die Hälfte der Leute da. Aber es wurde ein gutes Konzert ! Nur fotografisch gesehen eher schrecklich, da viel zu wenig Licht war 😉

Samstag hiess es dann noch eine Stunde früher anstehen bzw. ich setze mich die zeit über hin. Es schont einfach Knie und Knochen, trotzdem ist es schon Hardcore zwei Tage hintereinander. Am Samstag wollte die Zeit bis zum Beginn des Konzertes nicht vergehen, wie Kaugummi. Es waren 11000 Zuschauer, dementsprechend voll war es. Ich hab mich gefreut, daß ich gute Bekannte hinter mir wußte, die mir auch den Rücken frei hielten.Aber auch so waren viele liebe Freunde anwesend, die mir ein sicheres Gefühl immer noch geben. Aber es gab keinen Grund zur Sorge – im Gegenteil, es wurde ein wunderschönes Konzert 🙂 Mit viel Licht wirkte alles noch viel schöner, viel intensiver, viel fetter. Normalerweise bin ich ja so emotional geladen, daß mir die Tränchen manchmal bei „Weh mir“ kullern. Diesmal war es „die letzte Fahrt“ – mich überkommt dann immer noch die Freude, die Emotionen, daß ich wirklich da stehe. In dem Fall direkt vor Björn, direkt in der Mitte und ich habe keine Angst mehr. Vor zwei Jahren war ich das erste Mal in Ralswiek, damals habe ich ganz liebe Menschen kennengelernt. Es sind gute Freundschaften entstanden und damals entstand mein „Lieblingsgruppenfoto“ mit den Jungs 😉

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September 2014 🙂

Beide Tage im September 2016 gab es leider keine Autogrammstunde. Dafür ist jetzt schon klar, wann man wieder auf Rügen ist – 16.9.2017 🙂

Die Fotoalben der zwei Konzerte :

Freitag 9.9.2016

https://plus.google.com/photos/110731438021809749600/album/6331284823154190817

Samstag 10.9.2016

https://photos.google.com/share/AF1QipNzCCKt30iTAl2VtUEYRk_hHzQl1AMTEMJu-sITgSpTIlQwd4hygqr9VTw8cemG2A?key=YmRYdUExTTZzNnAwc0dKaWJXYWhVUlh0VXdWMVJn

Viel Spaß 🙂

2.9.2016 Santiano in Ochtrup

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Letztes Wochenende war die Hitzeschlacht in Bochum. Die Woche über spürte ich auf Arbeit noch die Anstrengung, körperlich doch ziemlich fertig. Das neue Wochenende kam und es ging nach Ochtrup. Äh, so schaute ich am Anfang auch und musste das erstmal googlen. Es liegt an der niederländischen Grenze. Mit dem ICE geht es bis Hamm, dann zweimal mit dem RE über Münster nach Ochtrup. Oje, wahrhaftig ein kleines Kaff 😉 Aber voll beschäftigt an diesem WE, denn freitags spielen Santiano und am Samstag Unheilig.

Merkwürdigerweise gab es zwei Anfangszeiten für das Konzert. Ein bißchen rumgefragt, und es war klar, daß Santiano um 19.30 Uhr anfängt. Aber es sollte eine Vorband geben. Gesagt, getan, waren wir auf dem Sportplatz. Zum Glück ein bestuhltes Konzert, man konnte es also gelassen angehen.

Kurz nach 18 Uhr saßen wir auf unseren Stühlen und warteten auf Ben Zucker, ein junger Künstler aus Berlin. Auf einmal erschien Axel Stosberg in „Zivilklamotten“. Schreck lass nach, sofort waren die Erinnerungen an Braunschweig im Kopf. Axel sprach auch davon, daß als das letzte Mal einer von der Jungs vor den Vorhang trat, ein Konzert abgesagt werden mußte. Aber da könne er uns beruhigen – er sehe da schon ein paar besorgte Gesichter und zeigte schmunzelnd auf Katrin und mich. Vermutlich schauten wir schon sehr komisch 😉  Um 19.30 Uhr ertönte das Nebelhorn und die Jungs erschienen auf der Bühne. Zwei Songs fehlten diesmal und insgesamt verlief das Konzert „relativ normal“. Vielleicht sind Hallenkonzerte von einer anderen Atmosphäre geprägt bzw. manch andere Open Air Konzerte ebenfalls. Ganz schnell war alles vorbei, sofort begann man die Bühne abzubauen, um die Unheilig Bühne für den nächsten Tag hinzubekommen.

Fotos :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6326452387854991169

Fazit :

Es war besonders schön liebe Freunde zu treffen – Katrin, Andrea und Roswitha, Andrea Theresa 🙂 Das war ja vorher bekannt, aber dann die tollen Überraschungen, womit ich nicht rechnete : Thorsten und Kathrin, Anja und Jörg, und Starfotograf Frank 😉 Es ist nicht nur das Konzert, sondern genau diese Begegnungen machen jedes Konzert besonders ❤

Aber Ochtrup selbst…..ach, nö, muss nicht nochmal sein. Da bevorzuge ich doch inzwischen durchgehende ICE Verbindungen 😉

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27.8.2016 Santiano in Bochum

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Schon wieder ein Wochenende unterwegs 😉

Hitzeschlacht beim Santiano Konzert in Bochum :/

Es waren sicher 35° Grad, anfangs beim Anstehen / Sitzen die pralle Sonne von oben = also Regenschirm auf. Natürlich versuchten wir alle viel zu trinken aber leider ganz dämlich gemacht – keine Toiletten an dem Zelt. Endlich war es soweit – 18:15h war Einlass und alles rannte los 😉 Die erste Reihe wurde erfolgreich vom FC geentert. Relativ schnell wurde es hinter uns voll, natürlich nix für mich, aber so schnell gebe ich ja nicht auf 😉

Ganz erstaunt war ich, dass selbst Spiegelreflexkameras erlaubt waren ( toll, daß meine zuhause lag ) Endlich war es 19:30 Uhr, das Nebelhorn ertönte und da waren die Jungs auch schon auf der Bühne.  Allerdings mit einem anderen Keyboarder – Arne Wiegand war mit den Jungs von Serum 114 unterwegs, deren neustes Album er produziert hat. Schaut einfach mal rein :

https://www.serum114.de/main/

https://de.wikipedia.org/wiki/Serum_114

Aber zurück zu Santiano 🙂   Die Stimmung war sofort da aber es waren gefühlte 50° im Zelt. Nach zwei Songs waren alle klatschnass, sowohl oben und als auch unten. Die Security  und die Sanitäter verteilten Becher mit Wasser. Axel wandte sich an alle, dass wir bitte viel trinken. Sodass alle das Konzert gut überstehen – im Notfall würden sie auch eine Pause einlegen. Leider mussten einige raus getragen werden, die Hitze war einfach zuviel.
Es war grenzwertig, ich hab mehr Pausen beim Klatschen/ Tanzen eingelegt. Und Unmengen an Wasser in mich hinein geschüttet. Aber ich habe durchgehalten und die latente Angst ausgehalten.
Respekt an die Jungs, die ihr Programm durchgezogen haben 😊

Und nichts weggelassen haben – auch die Feuersäulen nicht – das war dann wirklich zuviel , schmunzel 😉
Alles gut überstanden, liebe Freunde getroffen, ein weiterer Meilenstein bei der Angstbewältigung – ein klasse Konzert 🙂 Aber trotzdem gerne wieder etwas kühler.

Bochum :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6324660758618663441

Konzert :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6324662002508771281

 

 

30.7.2016 Santiano in Koblenz

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Am 30.7.2016 spielte Santiano in Koblenz – ein Blick auf die Landkarte verrät uns, daß Koblenz schon paar Kilometer von Berlin entfernt liegt. Genau genommen warteten gute 6 Stunden Bahnfahrt auf mich.Das bin ich bisher nur nach München im Sommer 2015 gefahren. Dementsprechend war meine Anspannung. Hinzu ging es mir die Wochen davor nicht gut, immer wieder depressive Schübe. Am liebsten wollte ich zuhause bleiben und die Decke über´n Kopf ziehen.

Aber NEIN – der kleine „Kampfzwerg“ in mir sagte, so einfach gibst du nicht auf. DU möchtest die Jungs auf der Bühne sehen. DU hast einen perfekten Mittelplatz in der ersten Reihe, genau vor Björn Both. DU möchtest einige liebe Menschen wiedertreffen.

So ging es Samstagfrüh mit dem ICE los. Erstaunlicherweise kaum Panik, kaum Angst – einfach nur ein bissel angespannt. Die Zeit verging sehr schnell, in Dortmund hieß es dann umsteigen in den IC. Im Abteil mit einer netten Dame gesessen, wir plauderten die ganze Zeit und schwupp war ich in Koblenz.

Ab ins Hotel, Katrin kam zur gleichen Zeit an und so blieb genügend Zeit zum Quatschen und Ausruhen. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team, selbst im kleinsten IBIS Zimmer 😉 Ein bißchen Kraft kostete mich die Bahnfahrt schon – für einen Moment wieder der Gedanke, ich bleibe im Bett. Pfffff, aber doch nicht nach der Anreise 😉

Das Konzert fand auf einem Platz der Bundeswehr statt, den selbst der Taxifahrer erstmal nicht kannte. Eine kleine Bühne war zu erkennen – ohne Nessie – und lauter Reihen mit Klappstühlen. Die Einlaßkontrollen beschränkten sich auf die Kontrolle der Taschen.

Ja, da waren wir dann also ……..zusammen mit anderen Fanclubmitgliedern quatschte man, freute sich über ein Wiedersehen. Winke winke an Andrea und Roswitha 🙂

Kurz vor 20 Uhr kam jemand auf die Bühne und verkündete, daß das Konzert mit 15 Minuten Verspätung anfängt, aufgrund der Kontrollen.

Und dann war es endlich soweit – der Vorhang fiel, die ersten Töne erklangen und das Publikum stand. Die Bühne war etwas kleiner, manche Effekte wurden deshalb weggelassen. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. An den Drums war nicht Marco am Start, der war mit Revolverheld on Tour.

Manche Songs gehen mir immer noch unter die Haut ………“die letzte Fahrt“  mit unseren Teelichtern………“Ade Ade“ein Song über das Leben, daß man genau in dem Moment genießen soll………und natürlich „Weh mir“ mit der fantastischen Stimme von Björn – und dann sitze ich genau vor ihm, da geht Gänsehaut durch den Körper, da lösen sich bei mir manche Emotionen innerlich und bin einfach glücklich, daß erleben zu dürfen – glücklich darüber, es mal wieder ohne Panikattacken geschafft zu haben. Die Konzerte sind einfach Balsam für die Seele, es ist ein innerliches Blumen gießen. Da danke ich den Jungs von Santiano für jedes Konzert 🙂

Aber jedes Konzert geht irgendwann einmal zuende. Zurück hatten wir Glück mit unserem Taxifahrer und waren unheimlich schnell im Hotel. Bevor wir dann zur Ruhe kommen, dauert auch noch ein bißchen 😉

Am nächsten Tag frühstückten wir noch gemeinsam, dann fuhr Katrin nach Hause und ich machte mich auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten von Koblenz. Rhein und Mosel treffen sich ja am Deutschen Eck. Eine Seilbahn fährt über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Ich muss sagen, Koblenz ist eine schöne Stadt – es lohnt sich dort nochmal hinzufahren. Am Montag ging es dann wieder nach Hause – der IC hatte gut 20 Minuten Verspätung durch Verzögerungen auf der Strecke. Somit hatte ich keinen Aufenthalt in Dortmund, um mal Luft zu holen. So ging es sofort mit dem ICE weiter, besser als den Zug zu verpassen. Die letzte Stunde verging allerdings kaum, wie Kaugummi. Da spürte ich die 6 Stunden dann schon.

Insgesamt wieder einmal ein schönes Konzertwochenende mit Stadtbummel 🙂

Fotos Konzert :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6314952320245342785

Fotos Stadt :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6314954697837980145

Viel Spaß beim Betrachten der Fotos 🙂

 

16.7.2016 Santiano in der Waldbühne

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Ich habe ja nun schon einige Konzerte mit Santiano erlebt, aber diesmal sollte es noch fetter, noch bombastischer werden.

Angesagt war die Waldbühne in Berlin, über 20 000 Besucher passen rein. Hinzu sollte die neue DVD aufgezeichnet werden. Da ich ja in die erste Reihe wollte, stand ich mit lieben Freunden rechtzeitig an, ca. 6 Stunden vor Konzertbeginn, grins. Diesmal war es relativ entspannt im Sitzen, kein großartiges Gedrängel, nur die Sonne von oben, schwitz*. Die Zeit kurz vorm Einlaß ist immer nervenaufreibend, zumal wenn es nicht pünktlich ist. Man möchte rein, man möchte schnell sein………

Endlich war es soweit – und was passiert ?  Ich hänge an der Einlaßkontrolle fest, weil ich ein Kosmetiktäschchen aufmachen mußte. Argh 😦 Dann den Turbo einlegen und lossprinten. Geschafft, die erste Reihe war unsere 🙂 Freu* erstmal hinsetzen und Luft holen. Es gab dann spezielle T Shirts für dieses Konzert – also bin ich wieder die Treppen hoch, um es mir zu kaufen. Man schaue sich bitte mal die Treppen an, es geht weit weit nach oben.

Um 19:30 Uhr war es dann soweit und Oonagh trat auf. Sie sorgte für erste Stimmung.   Dann kam erneut Moderator Mike Petschel und heizte ein. Der „HU“ Ruf der Isländer, bekannt durch den Fußball, hallte durch das Rund.

Endlich war es soweit – die Jungs von Santiano standen auf der Bühne 🙂

Ein unbeschreiblicher Jubel empfang sie, jedes Lied wurde textsicher mitgesungen. Anfangs war den Jungs ein bissel Nervosität anzusehen, sie suchten ab und an einen Blick der bekannten Gesichter in der ersten Reihe. Ich denke, dass wir Fans ihnen dadurch auch den Rücken stärken. Der Santiano Fanclub war sehr zahlreich vertreten 🙂

17 Kameras waren unterwegs, eine Kamera oben drüber und vorne in der ersten Reihe wurden auch immer Großaufnahmen gemacht. Ich bin sehr gespannt, wie die DVD wird 😉

Ich habe nur ein paar „Erinnerungsfotos“ gemacht. Zum einen herrschte Fotografierverbot – komisch, in der ersten Reihe stand sogar jemand mit einer Bridgekamera. Zum anderen war es mir einfach wichtiger, Stimmung zu machen, den Jungs den Rücken zu stärken 🙂  Daher hatte ich auch nur die „kleine“ Powershotkamera mit.

Fotos :

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Ich hab endlich einen Ballon ergattert, freu* . Es war ein tolles Konzert 🙂 Und ich war ganz erstaunt, wie locker ich das wegsteckte, also bezogen auf die Menschenmassen. Mein Knie allerdings erfreute mich noch Tage später von dem Treppensteigen, grins.

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14.5.2016 Santiano in Bad Segeberg

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Open Air Zeit in Bad Segeberg 🙂

Um in die erste Reihe zu kommen, muss man sich rechtzeitig am Eingang anstellen. Ab 15 Uhr trafen immer mehr Fanclubmitglieder ein – das Konzert beginnt aber erst um 20 Uhr.

Aber so hat man auch ein bißchen Zeit mit Freunden zu quatschen, die man vielleicht schon lange nicht mehr gesehen hat. Der Blick ging auch immer wieder zum Himmel – denn es war Regen angesagt. Kurz vorm Einlaß zogen dann dunkle Wolken auf, es grummelte einmal aber noch regnete es nicht. Um 17 Uhr war dann Einlaß, nun hieß es so schnell wie möglich die Treppen runterzurennen. Nicht immer einfach :/ Aber glücklich stand ich dann in der ersten Reihe, direkt vor Timsen.

Ups, es war nicht die normale Santianobühne, sondern mit Mittelsteg. Ein Tag vorher trat Unheilig am Kalkberg auf. Nun gut, die rechte Seite war also nicht einsichtbar für mich. Hinzu war die Bühne sehr hoch.

Kaum standen wir da unten, begann es zu schütten und zu hageln. Also Regenponcho drüber, Basecap auf ( ich hasse Regentropfen auf der Brille ) – ach sahen wir alle hübsch aus 😉 Auf einmal kommt unter der Bühne hindurch Björn raus, begrüßt uns, schmunzelt und sagt : “ Das habt ihr nun davon, daß ihr immer so früh da seid “ 😉 Er nimmt sein Handy raus und fotografiert uns 😉

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Foto by Björn Both

Irgendwann hörte der Regen auf und ganz optimistisch zog ich den Regenponcho wieder aus. Als Vorprogramm spielte Wingenfelder 🙂

Und dann um 20 Uhr war es soweit – das Nebelhorn ertönte und die Jungs von Santiano standen auf der Bühne. Irgendwann begann es dann wieder zu regnen bzw. man könnte auch sagen, es regnete sich ein und wir wurden immer nasser. Allerdings änderte das nichts an der Stimmung 😉 Der Kalkberg rockte, sang und feierte.

Irgendwann wurde es dann schwieriger zu fotografieren. Durch die hohe Bühne hielt ich die Kamera ja ziemlich schräg, dadurch kamen leider immer mehr Regentropfen auf die Linse. Also immer mal wieder wischen, aber irgendwann ging auch das nicht mehr. So war es besser die Kamera einfach einzustecken. Ärgerlich nur, daß Björn dann irgendwann auf den Steg nach vorne ging, ebenfalls im Regen stand. Ah ja, so ein Foto von ihm hätte ich dann doch gerne gemacht, grins 😉

Björn lobte am Ende dann das Durchhaltevermögen des Publikums. Sicher sind einige Besucher früher gegangen, aber die meisten harrten doch klatschnass aus.

Fotos :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6286060063206063889

Nun heißt es wieder warten bis zum nächsten Konzert – am 15.7. spielen sie in Bad Kissingen, da muss ich leider arbeiten. Aber einen Tag später spielen Santiano dann in der Waldbühne Berlin 🙂

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4.5.2016 Santiano in Braunschweig

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Rückbklick auf den 29.2.2016 – viele Fanclubmitglieder trafen sich in Braunschweig, um gemeinsam das Konzert zu erleben. Es ist kurz vor 20 Uhr, alle warten auf das Nebelhorn. Plötzlich wackelt der Vorhang und mit Ausnahme von Pete, kommen alle Santiano-Bandmitglieder auf die Bühne. Jedem von uns stockte der Atem, denn die Gesichter der Jungs waren sehr ernst. Björn begann, mit tränenerstickter Stimme, zu reden……..sie müssen das Konzert absagen, da Pete dringend nach England muss. Aber sie wollten es uns persönlich mitteilen. Man sah die eine oder andere Träne bei Björn und Axel kullern, die sie sich verstohlen wegwischten. Als Björn zuende geredet hatte, standen zuerst alle Fanclubmitglieder und applaudierten. Dadurch standen immer mehr Besucher auf und klatschen ebenfalls. Es gab keine Buhrufe oder ähnliches. Es war ein sehr emotionaler Moment, sowohl für uns als Fans aber auch für die Jungs dort oben. Denn es zeigte sich das innerliche Band zwischen uns, wir stehen hinter ihnen  ❤

Nun kam der 4.5.2016 – das Nachholkonzert. Es war ein komisches Gefühl wieder in die Halle zu kommen. Natürlich freute man sich, aber die Erinnerungen holten uns auch ein. Um es vorweg zu nehmen, ich habe selten so eine Stimmung bei einem Konzert erlebt, selten soviel Emotionen oben und unten.Von der ersten Sekunde an stand das Publikum, sang lauthals mit und feierte.

Die „FC-Truppe“ hatte nach dem abgesagten Konzert die Idee die ersten 2-3 Reihen mit LED Teelichtern auszustatten. Gesagt, getan. Hinzu standen wir bei der “ letzten Fahrt“ anstatt zu sitzen, um die letzte Ehre zu erweisen. Es war sehr beeindruckend – das Lichtermeer muss von der Bühne gut gewirkt haben. Man merkte, daß Pete kaum singen konnte.  Auch die anderen waren bewegt. Björn schaute in unsere Reihen und sagte nur leise :“Danke für die Lichter“ ❤ Dann ergriff Pete das Wort und bedankte sich für die Anteilnahme, für das Verständnis damals. Ich bin stolz Teil des FC zu sein, stolz auch genau so etwas für die Jungs gemeinsam zu tun. Später bedankte sich Björn nochmal beim Publikum für die Reaktionen bei der Absage damals. Begeistert davon, dass es keine Buh-Rufe gab, sondern stehend applaudiert.

Am Ende „Hoch im Norden“ – so inbrünstig, so mitgesungen vom Publikum hörte ich den Song bisher nur in Flensburg. Gänsehautstimmung pur ❤   Der FC fasste sich dann an den Händen und verbeugte sich vor den Jungs – „wir stehen geschlossen Hand in Hand“ !

DANKE für dieses Wahnsinnskonzert ❤

Fotoalbum :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6283129673922318481

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3.5.2016 Santiano in Oldenburg

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Die zwei Nachholkonzerte standen nun an, den Anfang machte Oldenburg.

So ganz rund lief die Technik nicht wirklich, die Stimmen hörten sich merkwürdig am Anfang eines Songs an. Trotzallem herrschte Stimmung von Beginn an.

Direkt an der Halle gelegen ist das CCH Hotel – nie wieder, defintiv nicht zu empfehlen.

Für ein 4 Sterne Hotel hingen da lose Steckdosen hinter einem Vorhang versteckt, merkwürdige Flecken auf der Nachtischlampe etc.  😦

Fotoalbum vom Konzert :

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6282723070643773937

Einen Tag später folgte dann das Konzert in Braunschweig, dort lief alles viel emotionaler ab. Aber dazu im nächsten Blogeintrag 😉

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13.3.2016 meine persönliche Konzertwoche

Meine persönliche Konzertwoche (11.2.-18.2.2016)

Im Herbst 2015 erschienen neue Konzerttermine für Santiano, somit auch der Vorverkauf. Zusammen mit Katrin entstand die verrückte Idee eine „persönliche Konzertwoche“ durchzuführen. Es sollten sechs Konzerte in acht Tagen werden.

Das hört sich harmlos an – aber nicht im Kontext mit meinen Panikattacken. Ich habe also vor, mich jeden Tag in die Bahn zu setzen, um an einen neuen Ort zu fahren. Vor gut zwei Jahren konnte ich vor lauter Angst/ Panikattacken noch nicht mal eine U-Bahnstation fahren. Vor diesem Hintergrund also ein ziemlich wagemutiger Plan. Katrin fuhr die gesamten Strecken mit dem Auto, auch ein kleiner verrückter Plan 😉

Die Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude – so machte es großen Spaß Hotels auszusuchen und Bahnfahrten zu buchen. Als Highlight haben wir uns ein persönliches Tourshirt drucken lassen. Vorne ein gemeinsames Foto von Axel und Björn, hinten dann unsere Tourtermine.

Am 11.2.2016 war es dann soweit – nach vier Stunden Bahnfahrt landete ich in Suhl. Direkt am Kongresscentrum (Konzertstätte) gab es ein Hotel, indem wir gebucht hatten. Schon traf mich ein erneutes Problem – Fahrstuhlfahren. Yeah, auch das gehörte noch in die Kategorie „kann ich nicht, hab ich Angst“. Ich bat eine der Rezeptionistin mich in den 10. Stock zu begleiten. Es war gar nicht so schlimm 😉

Dafür eine traumhafte Aussicht 🙂

HTC 128

Kurze Zeit später traf Katrin ein. Wir haben uns in der Woche ein DZ geteilt, ebenso eine neue Erfahrung. Abends war dann das erste Konzert. Wir warteten auf andere Fanclubmitglieder in der Hotelbar.

Auf einmal kommt Björn aus dem Aufzug – sieht uns beide, stutzt kurz und begrüßt uns dann. Das war sehr passend, denn wir hatten noch eine Kleinigkeit zu seinem Geburtstag . Es war ein sehr nettes, angenehmes Gespräch – kein Anzeichen davon, daß wir mit einem berühmten Sänger sprachen, sondern einem Menschen wie du und ich.

Dann war es endlich soweit, endlich wieder ein Konzert. Die Jungs hatten es schwer die Menschen zu begeistern. Nur bei sehr bekannten Titeln wie „Santiano“ stand die ganze Halle und feierte die Jungs begeistert. Am Ende gab es den Hinweis, daß es eine Autogrammstunde geben wird. Es blieben nicht viele Konzertbesucher, so war es schnell erledigt. Die Jungs immer mit einem Lächeln, immer mit einem guten Spruch auf den Lippen. Für uns aber die perfekte Gelegenheit ein Autogramm von Björn und Axel auf unserem Tourshirt zu holen.

Dann ging es rüber ins Hotel, direkter Zugang von der Halle ins Hotel, sehr bequem. Zusammen mit anderen FC Mitgliedern setzten wir uns noch an die Hotelbar. Schmunzel, da saßen schon Keyboarder Arne und einige Crewmitglieder. Ein kurzes „N`Abend“ und ein gegenseitiges Lächeln und gut war es 🙂

Nach so einem Konzert kann ich nicht sofort einschlafen, einfach zu hoher Adrenalinspiegel. Gut, wenn man zu zweit ist und noch gemeinsam quatschen kann.

Nach einer kurzen Nacht ging es in den 16.Stock zum Frühstück – ahia, sooooooo hoch, das ist ja was für mich – auch das meisterte ich locker.

Natürlich kamen sowohl die Jungs als auch Crewmitglieder zum Frühstück. Um da Mißverständnisse auszuschließen, Katrin und ich respektieren da die Privatsphäre. Da setze ich mich weder in die Nähe, noch gehe ich da gezielt hin. Aber wenn mir Arne am Buffet in die Arme läuft, mir lächelnd „guten Morgen“ sagt, ist es ja ganz selbstverständlich, daß ich genauso freundlich antworte. Natürlich gebe ich zu, daß solche Begegnungen sehr schön sind, etwas Besonderes sind und mit Sicherheit nicht selbstverständlich. Dazu respektiere ich viel zu sehr die Privatsphäre der Jungs.

Wir haben uns dann ein bißchen Suhl angeschaut, nicht wirklich spannend 😉 Und abends dann zum Konzert – ja, in Suhl gab es zwei Konzerte hintereinander. Ebenfalls wieder ausverkauft und eine bessere Stimmung in den Reihen, als den Tag zuvor. Die Jungs gaben wieder eine Autogrammstunde, obwohl am nächsten Tag eine lange Reise auf dem Plan stand. Respekt !

Am 13.2. ging es dann nach Neubrandenburg, einmal quer durch die Republik. Das war die weiteste Strecke unserer Tour – 5:30 Stunden mit der Bahn. Umsteigen durfte ich dann in meiner Heimatstadt Berlin. Der ICE hatte Verspätung,sodaß ich mit Koffer und Tasche dann „Trepphoch,trepprunter“ jumpte. Aber den Anschluß geschafft, bei der langen Strecke wäre es auch sehr ärgerlich gewesen den Zug zu verpassen. Ach ja, das hätte ich vor einem Jahr nicht geschafft, da wäre ich absolut panisch gewesen, wenn der Zug verspätet ist.

In Neubrandenburg hatten wir ein wunderschönes Hotel, direkt am Tollensesee. Traumhafter Blick vom Hotelzimmer 🙂

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In Neubrandenburg haben wir wieder neue Fanclubmitglieder kennengelernt. Durch Santiano sind schon viele Freundschaften entstanden.

Wir saßen diesmal sehr mittig, quasi vor Björn. Das war für mich sehr emotional, besonders beim Song “ Weh mir“. Björns Stimme ist so stark bei diesem Song, so faszinierend die ganze Bühnenszenerie. Ja, da liefen auch mal die Tränchen bei mir. Einfach ergriffen von allem – dem Song, die Tatsache, daß ich da wirklich sitze nach den ersten Tagen der Konzertwoche. Einfach stolz auf mich selber zu sein, dass ich es schon soweit geschafft habe. Die Scheinwerfer strahlten zauberhaft die erste Reihe an – so war mein Heulen auch noch unter Beobachtung von der Bühne aus, nicht wahr Axel, schmunzel 😉

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In Neubrandenburg gab es ebenfalls eine Autogrammstunde, diesmal etwas chaotischer organisiert. Eine große Menschenmasse drängte sich im Vorraum der Halle, aber jeder kam zu seinem Autogramm/Foto. Wir haben uns dann mal gemeinsam ein Foto mit den Jungs geholt. Die Plätze waren klar verteilt, schmunzel 🙂

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Am 14.2. ging es dann in vier Stunden nach Hannover. Bisher waren es drei Konzerte, die Hände taten weh vom Klatschen, meine Stimme war auch ziemlich angeschlagen, ein gewisser Schlafmangel war zu spüren. Und am Abend folgte nun Konzert vier in Folge. In Hannover war die Stimmung von Beginn an klasse, viele tanzten und feierten den Abend. Das überträgt sich dann natürlich auf die Jungs.

Björn erzählt ja immer von den Fans……..da sind zum einen die gröhlenden Männer und die kreischenden Frauen. Und dann sagt er : “ da sind uns natürlich die kreischenden Mädels lieber „. Und was mache ich ? Genau in dem Moment als Bestätigung loskreischen, die restliche Halle leise – Björn grinst nur, zeigt auf mich und meint : “ genau so, das meinen wir“. Ach ja, solche Momente sind einzigartig 😉

In Hannover erleben wir dann auch leider ein negatives Beispiel bei der Autogrammstunde. Eine Dame brachte glatt mehrere Kalender, viele Eintrittskarten, CD Booklets, Tücher usw. mit und wollte auf allem ein Autogramm. Die Gesichter der Jungs sprachen Bände, nur verwundert. Als Axel die ganzen Sachen sah, legte er den Kopf auf den Tisch – so völlig entsetzt – kam dann wieder hoch und auf seiner Stirn klebte eine der vielen Eintrittskarten. Schmunzel, herrliches Bild – das wäre sicher ein nettes Foto geworden 😉

Und was machen die Jungs – sie unterschreiben wirklich alles. Die Dame verstand aber auch nicht die Mimik und Gestik der Jungs, ebenso nicht die deutlichen Worte von Björn. Es wäre nur verständlich gewesen, wenn er seiner Wut da mal Luft gemacht hätte.

Es ist so klasse, daß die Jungs immer noch Autogrammstunden geben.Ich gebe auch offen zu, daß ich mich das eine oder andere Mal auch noch anstelle. Besonders zum Foto mit den Jungs – das ist eine wunderschöne Erinnerung 🙂 Aber ich würde nie auf die Idee kommen so ausverschämt zu sein.

In Hannover gab es auch das legendäre „Bannerfoto“. Ich hatte natürlich wieder unser Tourshirt an. Danach sprach mich Axel an : “ Jetzt muss ich mir doch erstmal in Ruhe das Foto anschauen. Das sieht man von der Bühne nicht so gut“ und schaute. Ein anerkennender Blick von ihm und “ das sieht klasse aus „. So ein Lob hört man natürlich gerne, das freut das Fotografenherz 🙂 🙂

Am 15.2. ging es nach Rostock und es war OFFDAY. Ach war das schön, einfach mal zu entspannen, zu gammeln, abends früher zu schlafen. Das tat so gut. Der nächste Tag war wunderschön, blauer Himmel und Sonnenschein. So machten wir einen Abstecher in den Rostocker Zoo und einen Spaziergang im Rostocker Hafen. Das tat richtig gut, neue Kraft zu tanken.

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Abends hieß es dann wieder – Konzerttime 🙂

Hier traf man auch wieder auf einige FC Mitglieder, viele bekannte Gesichter. Auch das ist einfach immer wieder schön. Gemeinsam das Konzert genießen und nachher die anschließende Autogrammstunde. Inzwischen wurde ich dann „mitengagiert“ die Gruppenfotos der einzelnen zu machen, so stand ich hinter Boris, wir arrangierten und da immer besser, ebenso dann in Magdeburg. Aber es ist für mich ganz selbstverständlich, dazu habe ich ja eine Kamera und so wird es für jeden eine schöne Erinnerung 🙂

Am 17.2. ging es dann tatsächlich für eine Nacht nach Hause, ganz ungewohnt zuhause zu schlafen. Am nächsten Tag ging es dann nämlich noch nach Magdeburg.

Vor dem Konzert ein kleines Treffen mit lieben Freunden, gemeinsam ging es dann zur Halle. Kaum auf den Plätzen in der ersten Reihe, kommt ein Securitymitarbeiter auf uns zu und meinte : “ euch kenne ich doch vom letzten Jahr, es ist ein Sitzplatzkonzert“. Was für eine nette Begrüßung 😦 Nun gut, zum ersten Lied stehen wir auf jeden Fall, um die Jungs zu begrüßen und dann schauen wir mal, was passiert. Nach dem ersten Song wurden zwei von uns gebeten sich wieder hinzusetzen, der Rest vom FC stand weiter. So standen wir beim nächsten Song auch wieder. Ebenso viele der anderen Besucher. Als aber ein Betrunkener sich mehrmals daneben benahm,sodaß Axel von der Bühne – während des Konzertes – sich einmischte, dann frage ich mich, wo war da die Security ?!

Sicherlich ist es ein zweischneidiges Schwert – es ist ein bestuhltes Konzert. Nicht jeder kann stehen, nicht jeder möchte stehen. Aber viele möchten tanzen, feiern und ich denke auch, genau das ist von den Jungs auch gewollt. Es gibt doch kein besseres Kompliment an die Band, wenn die ganze Halle steht, singt und feiert. So war es dann auch in Magdeburg 🙂

Am 19.2. ging es dann nach Hause, nach Berlin.

Sechs Konzerte in acht Tagen – ich bereue nicht eine einzige Sekunde !

Zum einen kann ich nun sehr gut nachvollziehen, welchen Tourstress die Jungs haben. Und ich habe kein Konzert absolvieren müssen. Jeden Tag eine andere Stadt, jeden Tag ein anderes Bett, jeden Tag durch Deutschland fahren – das kostet Kraft, das schlaucht.Man spürt jeden Knochen seines Körpers. Man spürt auch den Schlafmangel. Daher ziehe ich meinen Hut vor den Jungs- Respekt !

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Aber ich bereue nicht eine Sekunde, im Gegenteil. Es war eine wunderschöne Woche mit sovielen traumhaften Momenten. Es war eine sehr schöne Zeit mit Katrin 🙂

Ich bin soviele Kilometer mit der Bahn gefahren – als ob es nichts selbstverständlicheres für mich gibt. Wie gesagt, vor zwei Jahren fuhr ich noch kein RE, kein ICE – gar nichts. Ich bin in fast jedem Hotel Fahrstuhl gefahren, zwar noch mit komischen Gefühl, aber ich bin gefahren – auch ganz alleine. Ebenfalls eine undenkbare Sache vor dieser Konzertwoche.

Ganz oft hört man jemanden sagen, Musik heilt die Seele, Musik ist die beste Therapie. Irgendwo stimmt es auch, mein Wunsch diese Konzerte von Santiano zu erleben, war stärker als die Angst. Seit vielen Jahren kämpfe ich gegen die Panikattacken, ich lasse die Angst immer weniger zu bzw. ich lerne sie immer mehr auszuhalten. Sicherlich war die Woche eine enorme Kraftanstrengung – das gehört zum Angst aushalten. Aber es hat sich gelohnt und ich bin sehr stolz auf mich selbst 🙂

Der Song „Ade,Ade“ ist für mich bedeutsam – da singe ich aus vollem Herzen mit. Textauszug :

„Singt mit uns aus tausend Kehlen, singt mit uns auf gute Zeit. Auf die Freundschaft, auf das Leben. Ein Moment in Ewigkeit ……“

Genießt das Leben, genießt den Moment ! Nur das zählt, das Leben kann so schnell vorbei gehen. Ich möchte jeden Moment genießen und ich kämpfe jeden Tag weiter gegen die Angst. Man wird sie nie loswerden, aber man kann lernen mit ihr zu leben. genau das habe ich geschafft in dieser Woche 🙂

Danke Katrin 🙂

Danke an die Jungs von Santiano 🙂

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Die verschiedenen Fotoalben der Konzerte :

11.2.2016 Suhl

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6253747999457218897

12.2.2016 Suhl

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6254567244203719777

13.2.2016 Neubrandenburg

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6255306400408610369

14.2.2016 Hannover

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6258577368416173057

16.2.2016 Rostock

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6260841633179863105

18.2.2016 Magdeburg

https://plus.google.com/u/0/photos/110731438021809749600/albums/6261224938457578257